Du machst alles neu

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Ich liebe Sonnenaufgänge früh am Morgen. Es herrscht noch weitestgehend Stille. Es ist kühl und doch lässt sich am gelb-blau-orangenen Lichtspiel erahnen, wie der Tag wird. Es ist still und klar. Auch in meinen Gedanken finde ich mehr Ruhe und kann mich auf das, was vor mir liegt, vorbereiten.

Im November fuhr ich noch im Dunkeln auf der Autobahn zur FeG Ewersbach um als Referent ein Seminar zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit in Gemeinden“ zu geben. Eine spannende Sache und trotz guter Vorbereitung war ich natürlich etwas aufgeregt. Passt alles? Verstehen die Teilnehmer die Impulse und Arbeitseinheiten? Das Morgengrauen war schon zu erahnen. Ich wartete und freute mich auf den Sonnenaufgang. Zeit, die Gedanken für den Tag noch einmal zu sortieren. Doch plötzlich: Nebel! Und Regen! Heute also nicht?

Doch ich erinnerte mich daran, wie es hinter dem Nebel und dem Regen aussieht. „Du machst alles neu. Schönheit fällt wie der Regen. In dir blüht alles auf.“ Ich darf auf Gott vertrauen und mich auf ihn verlassen, auch wenn es um mich herum gerade mal nicht so aussieht oder anfühlt.

Ich spürte Dankbarkeit und Erinnerung daran, wo Gott mich durch getragen hat. Das, und die Zusage, dass das so bleibt, hilft in den Momenten des Nebels mir trotzdem des Sonnenaufgangs gewiss zu sein und zu sehen, zu hoffen, zu erwarten, dass es ein guter Tag wird.

Das wird auch in dem bekannten Lied „Du machst alles neu“ von Könige und Priester (www.youtube.com/watch?v=uzRxEIrLUbA) deutlich und ich finde gerade jetzt im Frühjahr, mit der aufblühenden Natur, fällt es leicht sich dem „Neu machen“ und Gottes Zusage an uns wieder bewusst zu werden. Was hilft dir die Sonne in trüben Zeiten aufgehen zu lassen?

Der Tag und das Seminar wurden übrigens sehr gut. Ich konnte Gottes Segen und Führung spüren. Vieles hat besser funktioniert als ich dachte, wir hatten gute Begegnungen und einen großartigen Austausch.

Markus S.

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Das leere Grab – unsere Hoffnung