Meine Freunde

App

Das Gemeindeprojekt "42 Tage- Leben für meine Freunde" hat mich zum Nachdenken gebracht. Wer sind denn eigentlich meine Freunde?

Sind Freunde diejenigen, von denen ich profitiere oder ist mir der Andere auch dann wertvoll, wenn er mir nichts zu bieten hat? Und umgekehrt – wenn ich mit leeren Händen dastehe, bin ich dann noch der Freund des Anderen? Mag ich nur die, die mich auch mögen? Ist der mein Freund, der mir "Daumen hoch" und "Likes" schickt? Kann ich meinem Gegenüber vertrauen oder fühle ich mich ausgenutzt?

In der Bibel finden wir den Hinweis, dass es echte und falsche Freunde gibt: "Manche sogenannten Freunde richten sich gegenseitig zugrunde, doch ein wahrer Freund ist treuer als ein Bruder". (Sprüche 18,24) Wenn wir das lesen, so ist es doch ein Glücksfall wahre Freunde zu finden und wir dürfen dies als Geschenk betrachten. Freundschaft will gepflegt werden, gegenseitige Unterstützung, aber auch Korrektur und einfach füreinander da sein – das macht wahre Freundschaft aus. Loyalität, Ehrlichkeit, Vertrauen und Respekt sind weitere Kennzeichen, die auch Krisen überstehen.

Und meinen Freunden will ich doch auch nichts Gutes vorenthalten. Und was gibt es Besseres als die gute Nachricht von Jesus. Er hat seinen Jüngern auch weitergesagt, was er von seinem Vater gehört hat: "Ich nenne euch nicht mehr Diener, weil ein Herr seine Diener nicht ins Vertrauen zieht. Ihr seid jetzt meine Freunde, denn ich habe euch alles gesagt, was ich von meinem Vater gehört habe". (Johannes 15,15)

Also, was sollte uns abhalten, unseren Freunden von Jesus zu erzählen? Davon abgesehen - auch denjenigen, die nicht zu unseren Freunden zählen, sollte diese Botschaft nicht vorenthalten werden.

Petra D.

Weiter
Weiter

Buchempfehlung: Warum Ruhe unsere Rettung ist